Merfort für europäische Lösung im Fall Griechenland „Es darf keine Freifahrtscheine geben“
In der aktuellen Debatte um mögliche Hilfen für Griechenland fordert der Landesvorsitzende der Jungen Union (JU) Braunschweig, Claas Merfort, eine europäische Lösung. „In einem zunehmend globalisierten Wettbewerb um Investitionen und Arbeitsplätze werden wir als einzelne Nationalstaaten gegenüber den großen Volkswirtschaften in den USA und China keine Chance haben .
Als gemeinsamer Wirtschafts- und Währungsraum müssen wir daher auch die Möglichkeit haben Euro- Ländern die in finanzielle Schieflage geraten sind ohne Hilfe des internationalen Währungsfonds zu unterstützten. Ich spreche mich deshalb klar für eine europäische Lösung im Fall Griechenland aus“, so der Vorsitzende der CDU- Nachwuchsorganisation im Braunschweiger Land.
Zugleich dürfe ein möglicher europäischer Währungsfonds keinen Freifahrtschein für Länder bieten, die es über Jahre hinweg versäumt hätten notwendige Reformen in Angriff zu nehmen. Der deutsche Steuerzahler dürfe nicht voreilig für Versäumnisse in anderen Staaten in Haftung genommen werden. Aus der Sicht Merforts müsse gerade im Fall Griechenlands die Option eines Staatsbankrotts auf dem Tisch bleiben. Zugleich müssten auf den Finanzmärkten Wetten gegen Griechenland in jedem Fall unterbunden werden. Es dürfe nicht sein, dass Banken und Fonds riesige Gewinne einstreichen, während der europäische Bürger die Zeche zahle.
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