Gründung des Arbeitskreises Bildung der Jungen Union „Puh, da gibt es noch viel zu tun!“ – Annabelle Kircher
Braunschweig, 9. August. Der Einladung von Annabelle Kircher, Lehramtsstudentin an der TU Braunschweig, waren viele interessierte Teilnehmer gefolgt und kamen in die CDU-Geschäftsstelle am Gieselerwall. Hier diskutierten sie kontrovers zum Thema Integrierte Gesamtschule (IGS). Später fasste die Leiterin des Arbeitskreises die Diskussion mit den Worten „puh, da gibt es noch viel zu tun, packen wir es an!“ zusammen.
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| v.l. Annabelle Kircher und Richard Schaper, Kreisgeschäftsführer der Jungen Union, leiten die Gründungsveranstaltung |
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Braunschweig - Die Sitzungsteilnehmer stimmten überein, dass sich die Bildungssysteme durch einen gesellschaftlichen Prozess entwickelt haben. So ist in Deutschland das dreigliedrige Schulsystem aus Haupt-, Realschule und Gymnasium entstanden.
Heutzutage ist aber der Erwerbssituation von Familie geschuldet, dass Eltern für ihre Kinder eine Schulform mit Ganztagsunterricht favorisieren. Diesen Umstand bestätigen statistische Werte einer Erhebung der Stadt Braunschweig zur Schulsituation/-Entwicklung im Jahr 2010. Während Schülerzahlen von Haupt-, Realschulen und Gymnasien im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen, stieg die Zahl der Gesamtschüler (3.084 im Jahr 2009 auf 3.275 im Jahr 2010).
Drückt das alleine aber den Elternwillen aus? Diese Frage konnte abschließend nicht beantwortet werden und wird - wie die Themen Inklusion, Lehrerbildung und frühkindlicher Bildung - die Arbeitskreisteilnehmer in einer ihrer nächsten Sitzungen beschäftigen. Für ihre weitere Arbeit wünschte Manuel Juhrs, Vorsitzender des JU-Kreisverbandes Braunschweig, Anabelle gutes Gelingen und viele interessierte Mitstreiter! |