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Ich bin in der Jungen Union, weil in einer Demokratie staatsbürgerschaftliches Engagement von elementarer Bedeutung ist. Nur wer etwas tut, kann auch etwas ändern.
Alexander Schneider
Archiv
14.10.2009, 17:13 Uhr | aug Übersicht | Drucken
JU Braunschweig begrüßt Jamaika im Saarland
Schneider: „Neues Zukunftsmodell“


Bisher werden die meisten Menschen in Deutschland bei Jamaika an Reggae- Musik und weiße Sandstrände gedacht haben. Nach der Entscheidung der saarländischen Grünen vom vergangenen Sonntag Koalitionsverhandlungen mit CDU und FDP aufzunehmen, stehen die Farben schwarz-gelb-grün auch für eine mögliche Regierungskonstellation. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Braunschweig, Alexander Schneider, dazu:




„Das sich die Grünen im Saarland gegen ein Bündnis mit SPD und der „Linken“ und für Jamaika entschieden haben, ist ein wichtiges Signal für das Bundesland und darüber hinaus. Auch künftig wird der Ministerpräsident des Landes Peter Müller heißen, während Heiko Maas mit seinem werben für ein Linksbündnis bewiesen hat, dass er nicht in der Lage ist politische Verantwortung zu tragen. Auch wenn die Grünen in vielen Bereichen, wie beispielsweise der Energiepolitik immer noch irreale Vorstellungen haben, ist die Partei durch ihre Entscheidung für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan und die Agenda 2010 in den vergangenen Jahren von der Protestpartei zu einem möglichen Partner für die Union geworden. Insbesondere nach den jüngsten Lockerungsübungen der Sozialdemokraten gegenüber Oskar Lafontaine und Gregor Gysi, zeigt diese Entwicklung, dass nicht nur die Grünen, die aus der Bürgerrechtsbewegung der DDR stammen, enorme Vorbehalte gegenüber der „Linken“ haben. In einem Fünfparteiensystem kann Jamaika so zu einem neuen Zukunftsmodell werden“.

Mit Blick auf die Geschehnisse in Brandenburg Schneider weiter:

„Das Verhalten von Matthias Platzeck ist absolut unverständlich. Wer zwanzig Jahre nach dem Mauerfall trotz einer möglichen Mehrheit für eine große Koalition ein Bündnis mit einer Partei eingeht, deren Landesvorsitzende unverhohlen zu ihrer Stasi-Vergangenheit steht, läuft Gefahr nach links außen abzudriften und verabschiedet sich damit endgültig vom Anspruch eine Volkspartei zu sein. Das Wahlprogramm der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen, welches unter anderem die Verstaatlichung von E.on und RWE fordert beweist einmal mehr, dass die SED-Nachfolgerin gegen die soziale Marktwirtschaft kämpft. Die neue Parteispitze der Sozialdemokraten um Sigmar Gabriel wird sich auch in der Opposition an ihrem Verhältnis zur „Linken“ messen lassen müssen.“



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