Junge Union  Kreisverband Braunschweig
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Ich bin in der Jungen Union, weil in einer Demokratie staatsbürgerschaftliches Engagement von elementarer Bedeutung ist. Nur wer etwas tut, kann auch etwas ändern.
Alexander Schneider
Neuigkeiten
09.02.2010, 18:01 Uhr | aug Übersicht | Drucken
Schneider kritisiert Röttgen- Vorstoß
„Ausstieg mittelfristig nicht realistisch“


Der Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU) Braunschweig, Alexander Schneider, lehnt den Vorstoß des Bundesumweltministers, Norbert Röttgen, für einen möglichst baldigen Ausstieg aus der Kernenergie strikt ab. „Die Union ist mit einem klaren Bekenntnis zur Kernkraft in die vergangene Bundestagswahl gegangen. Wer jetzt eine derartige Diskussion anstößt läuft damit Gefahr das Vertrauen der Wähler zu verspielen“, so der braunschweiger JU- Chef.


Vor dem Hintergrund der ungeklärten Endlagerung müsse Kernkraft natürlich eine Brückenenergie bleiben, bis regenerative Formen der Energiegewinnung in der Lage seien diese vollwertig zu ersetzen. Da diese zur Zeit aber nur ungefähr 10% des Bedarfs decken könnten, sei ein Ausstieg aus der Kernregie mittelfristig nicht realistisch. Vielmehr sei es notwendig, dass sich der Bundesumweltminister für eine Aufhebung des Gorleben- Moratoriums einsetze. Andernfalls wäre ein enormer Schaden für den Industriestandort Deutschland die Folge, so Schneider.

Der Vorsitzende der CDU- Nachwuchsorganisation in Braunschweig mit Blick auf die Forderung,die Union müsse den Widerstand gegenüber ihrer Energiepolitik stärker beachten weiter: „Röttgens Argument es bestehe ein breiter gesellschaftlicher Widerstand gegen die Nutzung der Kernenergie
ist für mich nicht nachvollziehbar. Bei der vergangenen Bundestagswahl konnten sich die Bürger zwischen zwei völlig verschiedenen Konzepten entscheiden und haben klar für die Kernkraft votiert. Hingegen hat das Ergebnis der anderen Parteien einmal mehr gezeigt, dass die Menschen in unserem Land keine Lust mehr auf Ökopopulismus haben, sondern eine Energiepolitik mit Vernunft wollen“.


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